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grat wurde als Plattform für Zeitgenössische Kunst von den drei bildenden Künstlern Heribert Friedl, Margit Hartnagel und Raphael Moser initiert.
Ausgangspunkt ist eine gleichgesinnte künstlerische Haltung, die durch den Zusammenschluß unter dem Label grat sich als eine spezifische Tendenz innerhalb der Zeitgenössischen Kunst einer Öffentlichkeit vorstellt.
Kennzeichen
sind eine Reduktion in der Arbeit, formal sowie inhaltlich. Die Autonomie
des Kunstwerks in seiner Selbstreferentialität betonend ohne die in diesem
Zusammenhang bekannten künstlerischen Konzepte zu wiederholen. Nicht
interessiert an der Präsentation abgeschlossener Systeme, sondern an
deren möglicher Offenheit "das, was ist" sichtbar zu machen
indem zwischen Fiktiven und Realem eine Verbindung gesucht wird.
Ausgehend vom Bereich der bildenden Kunst möchte grat dieses Konzept einer künstlerischen Haltung auch im Dialog mit angrenzenden Disziplinen (Musik, Performances, Lesungen ...) erforschen und bietet dafür sowohl eine reale (Raum Beckmanngasse 52), als auch eine virtuelle (Internet) Plattform.